#Abdichten – Ist bei Ihnen noch alles Dicht?

  1. Arbeitsraum schaffen: Mieten Sie bei MIETPARTNER einen Bagger mit ausreichender Grabtiefe und legen Sie die feuchten Wände frei, bis knapp unterhalb der Bodenplatte. In der Nähe von vielbefahrenen Straßen kann es zu Erschütterungen kommen, daher empfiehlt es sich evtl. Stützbalken anzubringen.
  2. Untergrund Vorbereitung: Säubern Sie das abzudichtende Mauerwerk so, dass keine losen Teile mehr anhaften (Fugen evtl. auskratzen). Bei tiefen Fugen oder großen Unebenheiten empfehlen wir PCI Polyfix Plus L zum Ausbessern. Mit diesem Schnellzementmörtel wird auch die wasserdichte Hohlkehle erstellt. Das ist wichtig, damit im Anschlussbereich zwischen Mauerwerk und Bodenplatten keine Nässe eindringt. 1

    Tipp: Zum Ausrunden der Hohlkehle kann ein 100-er KG-Rohrbogen (Hart-PVC für Abwasserleitungen) oder eine Rundkelle verwendet werden.

  3. Grundierung des Untergrunds: Bevor Sie mit dem Auftrag der
    Dickbeschichtung beginnen, ist es wichtig den Untergrund zu grundieren. Auf allen Untergründen – außer auf Beton – wird PCI Pecimor F mit Wasser verdünnt verwendet. Für Betonuntergründe verwenden Sie PCI Betongrund.
    Zur sicheren Funktion muss nass in nass gearbeitet werden, d.h. dass direkt nach dem Auftrag der Grundierung die Spachtelung der Dickbeschichtung erfolgen muss.2
  4. Übergang zum Sockelbereich: Damit keine Feuchte durch Spritzwasser oder aufgestautes Oberflächenwasser in den Untergrund eindringt, ist es wichtig diesen Bereich mit einer Dichtschlämme – vor dem Auftrag der Dickbeschichtung – zu schützen. Hier eignet sich das Produkt PCI Barraseal oder PCI Barraseal Turbo. Der Sockelputz muss wasserdicht und nicht kapillar saugend sein. Andernfalls muss zum Schutz vor Durchfeuchtung des Sockels zusätzlich eine Putzabdichtung vorgesehen werden, die bis 5 cm über OKG geführt wird.3
  5. Durchführungen und Dehnfugen: Auf diese Stellen ist besonders zu achten, da bei Verarbeitungsfehlern Näße am Schnellsten ins Hausinnere wandern kann. Verwenden Sie bei Dehnfugen das Spezialband Pecitape 250 welches Sie in die Dickbeschichtung einbetten. Bei Rohrdurchführungen sollte unbedingt darauf geachtet werden das Sie den Übergang zum Rohr kehlenartig ausbilden. Im Lastfall 6 (aufsteigendes Sickerwasser und von außen drückendes Wasser) werden Flanschkonstruktionen, wie z. B. Los-Festflansche eingesetzt, über die sie auch unsere Fachberater informieren können.4
  6. Dickbeschichtung auftragen: Jetzt kann die Dickbeschichtung Pecimor aufgetragen werden. Diese wird mit einer rostfreien Glättekelle in 2 Schichten aufgetragen und sollte am Ende für den Lastfall 6 eine Mindesttrockenschichtdicke von 4mm aufweisen, um der DIN18195 gerecht zu werden. Gemäß DIN 18195 wird im Lastfall 6 in die erste Abdichtungslage PCI Gewebebahn eingebettet. Vermeiden Sie starke Sonneneinstrahlung.
    5
  7. Nachdem die Beschichtung getrocknet ist, muss eine Trennschicht (DIN18195) zum Erdreich angebracht werden. Hier kann man energetisch wirksame Perimeterdämmplatten z. B. Styrodur verwenden, die mit Perimeterdämmkleber vollflächig auf die Dickbeschichtung verklebt werden. Dafür eignen sich die Produkte Pecimor DK oder Pecimor 2K. Damit die Dämmung auf Jahre wirksam bleibt, sollten Sie auf die Perimeterdämmung einen Grundmauerschutz auftragen. Bitte verwenden Sie hier keine einfache Noppenbahn sondern entweder bei Perimeterdämmung die Noppenbahn Terrax oder wenn keine Perimeterdämmung erforderlich ist das Produkt GEO
    Drain Quattro.

Als Nächste folgt die Drainage. Lesen Sie hierzu mehr…

#Abdichten – Ist bei Ihnen noch alles Dicht?

Drainage verlegen

Fortsetzung von Teil 1 – Kellerabdichtung

Hier geht’s zu Teil 1

8. Dränage: Wasser kann auf verschiedenste Art mit dem Haus in Kontakt kommen. Egal ob Grundwasser, Sickerwasser oder Schichtwasser, wenn sich das Wasser an der Hauswand staut kann es zu Schäden kommen. Daher ist eine funktionssichere Dränage unabdinglich und am besten mit dem opti-drän-System herzustellen.

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9. Nachdem Sie Ihre Arbeiten mit der Dickbeschichtung abgeschlossen haben setzen Sie nun an jede Hausecke einen opti-control-Schacht, der Ihnen mit seinen 315mm Durchmesser zum einen eine Revision der Dränage ermöglicht und zum anderen eine Möglichkeit die Dränage durchzuspülen. Wenn Sie beim Auskoffern des Arbeitsraum gemerkt haben, dass Sie sich durch leicht durchgängige Kiesschichten gebuddelt haben empfiehlt sich am Tiefpunkt ein Schacht mit Sandfang den Sie ca. 30 cm tiefer eingraben müssen als ohne. Prüfen Sie auch von welchen Punkt aus Sie die das angefallene Wasser wegführen wollen, weil dieser Schacht am tiefsten sitzen muss und optimal sitzt wenn das Wasser zur Kanalisation abgeführt werden kann. Sollte das nicht der Fall sein führen Sie das Wasser vom Haus weg (Unsere Fachberater informieren Sie gerne über Möglichkeiten wie Sie das Wasser im Garten versickern lassen können)

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310. Setzen Sie als ersten den Schacht am höchsten Punkt und berechnen anhand der Entfernung zum nächsten Schacht den Höhenunterschied den dieser Schacht höher sitzen muss. (0,5cm / je Meter z. B bei 10 Metern 5cm). Berücksichtigen Sie auch das ab der Unterkante des Rohrauslasses ca 10cm an Höhe für die Kiesschicht notwendig sind Mit dem opti-control-Aufsetzrohr können Sie anschließend den Schacht verlängern. Dieser ist auch kürzbar, und durch verschiedene Abdeckformen lassen sich die Schächte an den Gegebenheiten der Oberfläche anpassen.

11. Kleiden Sie nun den Arbeitsraum von der Oberkante des Fundaments bis ca 120cm des Arbeitsraums hoch mit einem Filtervlies aus (in der Regel sollten Sie mit einem 200cm breiten Filtervlies auskommen, dass wir Ihnen auf unseren Lägern passend ablängen können, gerne besorgen wir Ihnen aber auch, dass zum opti-drän-System gehörende Flies opti-flor) .

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12. Schütten Sie jetzt die Kiesschicht mit einem 8/16mm Drainagekies so auf, dass Sie das Dränagerohr darauf leicht einbetten können. Überschüttung des Dränrohres mit Kies allseitig mindestens 10cm.

13. Verbinden Sie nun mit Dränagerohr die Kontrollschächte. Verwenden Sie dafür das opti-control-Stangenrohr, dass zum einen den geradlinigen Verlauf der Dränage gewährleistet und zudem mit 80 cm²/m eine höhere Wassereintrittsfläche aufweist als herkömmliches Dränagerohr.

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Problemlose Wartung
Problemlose Wartung

14. Füllen Sie nun den restlichen Drainagekies in den Arbeitsraum, sodass mindestens eine Schicht von 20-30cm oberhalb Dränage verbleibt.

15.Ziehen Sie nun, um die Kiespackung vor Verschmutzung zu schützen, das Filtervlies bis zur Gebäudewand.

16. Anschließend können Sie den Arbeitsraum wieder mit dem zuvor ausgekofferten Material verfüllen!

Drainage verlegen

DIY – Freitragende Decke

diy-decke-imagebildFreitragende Decken werden als Unterdecken ausschließlich rundum an Wänden befestigt. Gipskartonplatten werden auf eine Metallunterkonstruktion aus CW-Profilen als Einfach oder Doppelprofil geschraubt. Diese Decken berühren nicht die obere Decke und mindern so den Lärm- und Trittschall erheblich.

Schritt 1

Anhand der Spannweite der Decke bemisst sich die Profilhöhe der Unterkonstruktion. Je größer die Spannweite um so höher muss das Profil ausgewählt werden. Bei größeren Raumbreiten oder Brandschutz-Anforderungen wenden Sie sich bitte an unsere Fachberater.

diy-decke-zeichnungSchritt 2

Markieren Sie über die längere Seite des Raumes, ca. 1 cm unter dem tiefsten Punkt der Oberdecke, den Verlauf der Oberkante des Rahmenprofils. Schnell und unkompliziert funktioniert dies mit einem Kreuzlinienlaser. Preisgünstiger können Sie dafür eine Schlauchwasserwaage benutzen.

 

Schritt 3

Befestigen Sie nun mit Dübeln (min. Ø 8 mm / 80 mm Länge) alle 30 cm die Rahmenprofile (UW-Profile) direkt an die Wände. Bei Trockenbauwänden verwenden Sie bitte Spezialschrauben 4,3 x 35 mm (bzw. 4,3 x 65 mm über 20 mm Beplankungsdicke), wovon jeweils 2 Stück in jedes Unterkonstruktionsprofil der Trennwand eingeschraubt werden müssen.

Schritt 4

Messen Sie jetzt für die Trageprofile (Cw-Profile) die Raumbreite genau ab und längen diese Profile maximal 2 cm kürzer ab. Die CW-Profile werden nun in die an der Wand befestigten Rahmenprofile mit einem gleichmäßigen Abstand von 50 cm und mit mindestens 3 cm Auflager auf jeder Seite eingesetzt.

Bei Doppelprofilen ist es notwendig die Profile an den Stegseiten miteinander zu verschrauben. Verwenden Sie hierfür Profil oder Blechschrauben 3,5 x 9mm.

Schritt 5

Für einen verbesserten Schallschutz empfehlen wir den Luftraum in den Profilen mit Mineralwollplatten auszudämmen. Schneiden Sie sich entsprechend der Profilabstände die Platten zurecht und setzen diese zwischen den Profilen ein. Vermeiden Sie dabei Luftschlitze.

Tipp: Um Verschnitt zu vermeiden können Sie auch Reststücke der Dämmung verwenden und diese nachträglich einschieben. Wenn die Trageprofile beplankt sind achten Sie darauf, dass nach jeder Beplankungsreihe Dämmplatten zwischen den Profilen liegen.

Schritt 6

Beplanken Sie nun von einer Raumseite mittig beginnend die Tragprofile mit Gipskartonplatten und arbeiten sich dann zu den Stirnwänden vor. Verwenden Sie hierfür 12,5 mm starke Gipskartonplatten im Format 200 x 62,5 cm oder 200 x 125 cm. Für die Befestigung der Platten verwenden Sie Schnellbauschrauben 3,5 x 25mm. Bei schmalen Plattenformat werden diese mit einem Abstand von max. 15 cm an die Trageprofile geschraubt, bei 125 cm Platten max. 17 cm. Für die nächste Beplankungsreihe achten Sie bitte auf einen Versatz der Platten von min. 40 cm. Vermeiden Sie unbedingt T-Fugen.

Schritt 7

Wenn die Decke fertig beplankt ist können Sie mit der Verspachtelung beginnen. Hierzu empfehlen wir das Produkt Uniflott von Knauf. Beim ersten Spachtelgang die Plattenfugen mit Knauf Schraubgriffspachtel und Knauf Uniflott bzw. Knauf Fugenfüller leicht füllen. Die Spachtelmasse quer zur Fuge einbringen um eine vollständige und kraftschlüssige Füllung zu gewährleisten. Schraublöcher ebenfalls verspachteln.

Die Spachtelmasse breiter als die Fugendeckstreifenbreite auftragen und grob abziehen.

Fugendeckstreifen am oberen Ende der Gipsplattenfuge in die nasse Fugenmasse einlegen. Anschließend den Fugendeckstreifen von oben nach unten mit dem Spachtel in die Spachtelmasse eindrücken. Gespachtelte Fläche trocknen lassen und mit Glättekelle und Knauf Uniflott Finish verspachteln.

Leichter geht es mit dem selbstklebenden Knauf easy-tape: Einfach über die Fuge kleben und die Spachtelmasse durch das Gewebe drücken bis die Fuge gefüllt ist. Anschließend die Fuge komplett verspachteln. Gespachtelte Fläche trocknen lassen und mit Glättekelle und Knauf Uniflott Finish verspachteln.

Nacharbeiten

Den gespachtelten Fugenbereich falls erforderlich nach dem Trocknen schleifen, ohne die angrenzende Gipsplattenoberfläche zu beschädigen. Anschließend Staub entfernen.

Komplettes DIY zum Download (PDF)

DIY – Freitragende Decke

#Gabionen – Das trendige Zausystem in moderner Optik

Montage

Unsere Gabione besteht aus einem Pfosten-Set, zwei Doppelstabmatten und Abstandhaltern. Die Doppelstabmatten werden in die Pfosten eingehängt und mit Hilfe des Abstandhalters P200 fixiert. Anschließend werden die Abstandhalter M200 zwischen die Matten gespannt. Die Abstandhalter dienen als Transportsicherung und geben der Gabione die nötige Stabilität. Diese vermeiden, dass sich die Matten nach der Steinbefüllung ausbeulen.

Befestigung der Fixierhilfe P200
Befestigung der Fixierhilfe P200
Befestigung des Drahthalters M200
Befestigung des Drahthalters M200

Ab einer Mattenhöhe von 1430mm sind nur noch 8/6/8 Matte zu verwenden. Bei den Pfosten haben Sie die Wahl zwischen Einbetonieren bzw. zum Aufdübeln. Beim Einbetonieren müssen Sie zwei Löcher ausheben (600 mm Einbautiefe und 400 mm Einbaubreite). Einfach die Gabione einstellen, ausrichten und einbetonieren. Beim Aufdübeln setzen Sie die Gabione mit den bereits montierten Pfostenhaltern auf den festen Untergrund und schrauben diese an.

Pfostenhalter zum Aufdübeln

Montage am Pfosten: Die Pfostenhalter werden an die Pfosten mit Hilfe der M8 x 20 mm Schrauben angeschraubt. Es werden pro Pfosten-Set 2 Pfostenhalter und 1 Beutel Schrauben benötigt. Diese sind separat zu bestellen.

Montage auf dem Untergrund: Das Fundament ist auf Eignung zu prüfen. Hierfür müssen die Schrauben eigenständig besorgt werden, da diese abhängig vom Untergrund gewählt werden. Standardmäßig sind die Halter mit 4 Bohrlöcher Ø 10,5 mm, ohne Befestigungsmaterial, versehen.

Bei Selbstkürzung: Die Pfostenhalter sollten aus statischen Gründen nur bis zu einer Mattenhöhe von 1430 mm genutzt werden. Die Pfosten müssen hierfür um 600 mm gekürzt werden.

Befüllen der Gabione

Empfohlene Körnung: 60 bis max. 120 mm

Berechnungsgrundlage zum Befüllen
Damit Sie wissen, wieviel Tonnen Füllmaterial Sie benötigen, verwenden Sie bitte diese Formel:

Gabionenhöhe in cm x Gabionenlänge in cm
x Gabionentiefe in cm
_________________________________________________     x 0,016
10.000

bigbag-dolomit bigbag-basalt
Dolomit im BigBag
ca. 60 – 120 mm
Art.-Nr. 89161492
ab 59,95 €/t
Basaltschotter im
BigBag ca. 80 – 150 mm
Art.-Nr. 89161491
ab 59,95 €/t

TIPP: In die Gabione kann man z.B ein Holzbrett oder Rohr schräg einlegen. Dadurch lassen sich bei den hohen Matten die Steine besser einfüllen. Nach und nach das Brett heraus ziehen.

#Gabionen – Das trendige Zausystem in moderner Optik

Gartenmauer anlegen leicht gemacht!

lieblingsplatz

Gartemauer bauen leicht gemacht

Eine Gartenmauer dient zur Abgrenzung des eigenen Gartens oder Grundstücks, soll dekorativ aussehen und alle Funktionen erfüllen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie selber eine Mauer bauen können und worauf Sie dabei achten müssen.

Mit diesen Tricks ist es kein Problem mehr:

Schritt 1 – Untergrund vorbereiten01

Wie bei jedem alleinstehenden Bauteil braucht auch die Gartenmauer einen stabilen Untergrund. Für diesen Untergrund werden wir uns ein Streifenfundament aus Beton gießen, doch vorab müssen wir die Fläche abmessen.

Der Fundamentgraben sollte etwa 10 cm breiter und 10 cm länger als die geplante Mauer sein. Das Ausrichten dieser Maße geschieht mit einer Maurerrichtschnur und das Markieren mit Holzpflöcken. Nun kann der Aushub mit einer Schaufel erfolgen. Bei härteren Untergrund kann der Aushub meist nur mit einem Bauspaten gemacht werden. Für den Fundamentgraben sollten wir eine Tiefe von etwa 80 cm erreichen um die benötigte Stabilität und die Funktion der Wasserdurchlässigkeit am Ende zu gewährleisten.

Da der Untergrund nun stabil und tragfähig sein muss, sollte man den Boden mit einem Rüttelstampfer verdichten. Die bis dahin noch existenten Hohlräume entweichen nun und die Erde des Bodens eignet sich nun um darauf weiter zu bauen.

02Auf diesen Boden wird nun eine etwa 40 cm dicke Schicht aus Kies oder Schotter (zum Beispiel Lava 0/45) geschüttet. Dieser Schotter dient als Frostschutz und sollte nun mit einer Rüttelplatte lagenweise ebenfalls verdichtet werden.

Auf den verdichteten Untergrund wird nun eine Schicht von 30 cm aus Magerbeton gesetzt. Der Beton sollte ein paar Zentimeter breiter sein als die spätere Mauer. Jetzt haben wir etwas Zeit, da der Beton erstmal einen Tag aushärten muss bevor wir mit Schritt 2 weiter machen können.

 

Schritt 2 – Gartenmauer setzen

03Nachdem der Beton angezogen ist und einen Tag Ruhezeit hatte, können wir nun mit dem Setzen der Gartenmauer beginnen. Dafür tragen wir mit der Kelle eine Schicht Mörtel auf den Beton und setzen die erste Lage der Steine. Hier ist es immens wichtig, dass diese Steine absolut waage- und lotrecht sind. Minimale Unstimmigkeiten können bei späteren Lagen und vor allem beim Endergebnis deutlich auffallen.
Außerdem muss man darauf achten, dass man bei den Steinen ein Fugenabstand von 3 bis 5 mm einhält. Um ein Verrutschen zu vermeiden, müssen wir nun erst einmal warten bis der Mörtel angetrocknet ist. Erst danach sollten weitere Steinreihen gesetzt werden.
Haben Sie sich für Beton-Vollsteinen entschieden, können diese mit Dünnbettmörtel oder Fliesenkleber verklebt werden. Bei Hohlblocksteinen müssen die Hohlräume der ersten Steinreihe mit Kies (oder Schotter) auffüllen und verdichten. 04

Die nächste Steinreihe wird anschließend im Versatz zur ersten Steinreihe gesetzt um lange vertikale Fugen zu vermeiden. Mit einem Gummihammer können Fugen verringert werden und die Steine passgenau in die gewünschte Position bringen. Sollten Sie einmal zuviel mit dem Gummihammer geklopft haben ist das auch kein Problem: Einfach den Mörtel wieder auftragen, den Stein neu setzen und mit dem Gummihammer ausrichten.

FT-Tipp: Fangen Sie jede zweite Reihe mit einem halben Stein an. So sind Sie sicher auch immer einen vertikalen Versatz zu schaffen.

05Bei Verbundsteinen muss man allerdings darauf achten, dass deren Nut und Feder auch ineinander greifen. Verbundsteine eignen sich durch ihre äußerst hohe Stabilität gegen ein Verrutschen aufgrund ihres Nut-Feder-Systems. Allerdings ist hier besonders darauf zu achten, dass die erste Reihe waage- und lotrecht ist, da bei Verbundsteinen ein korrigieren ziemlich schwierig bis fast unmöglich ist. Haben Sie die erste Lage allerdings optimal verlegt, ist das weitere Verlegen mit dem Verbundstein angenehmer und leichter.

Auch bei der weiteren Verlegung ist auf eine gerade Ausrichtung zu achten, damit am Ende kein schiefes Ergebnis erzielt wird.

 

Schritt 3- Steine passend schneiden

Wird bei der Gartenmauer Vollblocksteine verwendet, können Sie diese Steine mit einem Steinknacker passend machen.  Dazu sollte die zu brechende Kante vorab angezeichnet werden und der Stein in den Knacker gelegt werden. Dieser bricht an dieser Sollbruchstelle den Stein und arbeitet deswegen äußerst geräusch- und schmutzarm. Allerdings ist der Steinknacker für dicke Steine nicht mehr geeignet.06

Für dickere Steine, die nicht mit dem Steinknacker bearbeitet werden können wird entweder ein Handgerät oder ein Nassschneidetisch genutzt. Als Handgerät eignen sich der Winkelschleifer oder ein Trennschleifer, der zusätzlich mit einer Wasserkühlung arbeitet. Auch gerne wird der Nassschneidetisch für das Zuschneiden der Steine genutzt. Einmal aufgebaut können viele Steine in kurzer Zeit bequem bearbeitet werden. Nachteil allerdings ist, dass das Handgerät sowie der Nasschneidetisch viel Lärm erzeugt und eine höhere Staubentwicklung produziert. Wie Sie die Steine trennen bleibt Ihnen überlassen.

 

Schritt 4 – Hinterfüllung der Gartenmauer

W08ird eine Gartenmauer von stärkeren Erdmassen beansprucht, die seitlich auf die Gartenmauer einwirken, kann auch die Feuchtigkeit auf die Mauer eindringen und diese Schaden hinzufügen. Um dies zu verhindern, sollten wir hinter die Gartenmauer eine Füllung mit Kies oder Schotter errichten, damit das dauerfeuchte Erdreich nicht direkt an der Gartenmauer liegt.

Wir legen nun auf der vorletzten Reihe der verlegten Steinreihen eine Noppenbahn, die nach hinten runter zum Boden verläuft. Dadurch entsteht eine Schutzwand zwischen Schotter und Mauersteinen.

FT-Tipp: Die Noppen der Noppenbahn müssen immer vom Bauteil (in diesem Fall Gartenmauer) weg zeigen, da diese als Puffer dienen sollen und durch den Druck des Erdreichs eingedrückt werden können, ohne auf die Gartenmauer zu drücken.

Nun kann der Schotter gegen die Noppenbahn gefüllt und anschließend die obere Schicht mit Erde wieder aufgetragen werden. Aufgrund der hohen Gewichtsbelastung darf eine Gartenmauer mit Hinterfüllung nicht so hoch gebaut werden wie eine freistehende Mauer. Sollten Sie fragen haben, kann ihr zuständiges Bauamt Ihnen weiterhelfen und entscheiden, wie hoch die Gartenmauer maximal werden darf.

 Schritt 5 – Zusätzliche Drainage einbringen

Abhängig vom Untergrund muss eventuell eine Drainage eingebaut werden damit das Wasser komplett abfließen kann. Wir verlegen dazu ein Drainagerohr parallel zur Gartenmauer in ein Sickerbett aus Schotter auf die Höhe des von uns gegossenem Streifenfundaments. Das Drainagerohr lässt das überschüssige Wasser ableiten und idealerweise in einen Kanal fließen.

Schritt 6 – Mauerabdeckung setzen

07Damit kein direktes Regenwasser vertikal von oben in das Mauerwerk eindringen kann muss hier eine Mauerabdeckung gesetzt werden. Diese Mauerabdecksteine gibt es in verschiedenen Breiten und stehen meist über, damit das abtropfende Regenwasser nicht am Mauerwerk hinunterläuft und unschöne Flecken hinterlässt.

 

Die Mauerabdecksteine werden mit Dünnbettmörtel auf die oberste Steinreihe verlegt und die Fugen anschließend mit Natursteinsilikon gefüllt. So haben wir gewährleistet, dass kein Wasser ins Mauerwerk eindringen kann, was dem Stein schaden könnte.

 

Schritt 7 – Alternative Schalungssteine

schalungssteinSollte die Gartenmauer mit Schalungselemente gesetzt werden, empfehlen wir das Einbauen von einer Stahlbebewehrung. Alle 25 cm sollte ein Anschlusseisen mittig aus dem Fundament ca 40 cm rausschauen. Bei Fundamenten ohne statische Relevanz reicht es, wenn Sie beim Betonieren auf mittlerer Fundamenthöhe, mit Abstand von 5 cm zum Rand, links und rechts ein Bewehrungseisen mit 10 mm Stärke einlegen. Die Anschlusseisen stecken Sie anschließend in den frischen Beton rein.

Bei Schalungssteinen ist es nicht unbedingt notwendig das Fundament auszugleichen. Wenn keine offensichtlichen Höhenunterschiede existieren reicht es, wenn Sie sich beim Setzen der ersten Lage mit Keilen behelfen.

Wenn Sie Schalungsteine setzen empfiehlt es sich das Mauerwerk alle 2 Lagen bis zur Mitte der letzten Lage auszubetonieren, damit keine Luftnester entstehen. Vergessen Sie nicht weitere Bewehrungseisen in die vorgeformten Aussparungen zu legen, bzw.
nach oben fortzuführen. Bei der letzten Lage angekommen füllen Sie dann die Steine komplett mit Beton aus.

 

Schritt 8 – Zusammenfassung

Falls die Mauer hinterfüllt werden soll, ist der Einbau einer Drainage erforderlich.

Über der Drainage frostsicheres Material lagenweise einbringen.

Die Mauer muss mit einer Folie gegen Durchfeuchtung und austreten des Hinterfüllmaterials geschützt werden.

techn-zeichnung

Wir hoffen Ihnen mit unseren Tipps zum Thema Gartenmauer selber bauen weitergeholfen zu haben. Um keine weiteren Tipps mehr zu verpassen, empfehlen wir, diesen Blog zu abonnieren.

Gartenmauer anlegen leicht gemacht!

Ihr eigener Gartenweg in nur 6 Schritten!

Gartenweg anlegen – 6 Schritte zum Erfolg – Tutorial

Der Weg ist das Ziel! Das gilt nicht nur für die eigene Zielsetzung im Leben, sondern auch um sich seinen eigenen Garten zu verschönern. Das geht sogar viel einfacher als Sie denken. Sie können außerdem noch viel Geld sparen wenn Sie es selber machen. In diesen einfachen 6 Schritten zeigen wir Ihnen wie Sie ihren eigenen Gartenweg anlegen können.

Schritt 1 – Abstecken der Fläche

weg-abstecken-ft-blog

Um einen Gartenweg fachmännisch anlegen und gestalten zu können, bedarf es einer vorherigen Planung. So muss die Fläche berechnet und das Material kalkuliert werden. Wie soll der Weg verlaufen? Soll er gerade verlaufen oder in leichten Kurven? Wie breit darf er maximal sein?

Machen Sie sich am besten eine Zeichnung wie Sie sich das ganze vorstellen. Visuelle Abbildungen machen sehr deutlich wie es am Ende aussehen soll und kleine Notizen am Rande des Papiers ergänzen Ihre Zeichnung und Ideen.

FT Tipp: Sie können natürlich auch Computer-Programme für die Gestaltung des Gartens verwenden.

Haben Sie Ihre Zeichnung beendet, ist es an der Zeit den Gartenweg im eigenen Garten abzustecken. Unterteilen Sie Ihre maßstabsgetreue Zeichnung und bringen Sie die klare Fläche vor Ort zum Einsatz. Mit Holzpflöcken und einer Maurerschnur stecken Sie den Gartenweg nun ab. Wichtig hierbei ist allerdings, dass die Schnur eine einheitliche Höhe aufweist. Jetzt können Sie schon mit dem Aushub beginnen.

Schritt 2 – Der Aushub

aushub-gartenweg-ft-blog.jpg

Sie sollten sich vorab klar sein, wieviel Maße an Erde Sie ausheben müssen. Bei kleineren Flächen reicht ein Spaten und eine Schaufel vollkommen aus. Bei größeren Flächen empfiehlt sich das Mieten eines Minibaggers. Meist kann man hier viel Zeit sparen und somit relativiert sich die zumeist geringe Mietgebühr.

Wird der Gartenweg ein reiner Fußweg wegen (und nicht befahrbar), dann muss eine Grabtiefe von 30-35 cm ausgehoben werden. Sollte es sich bei der Erde um sehr steinhaltige Erde handeln, muss sogar eine Grabtiefe von 60-90 cm ausgehoben werden. Bei dieser höheren Grabtiefe kann der Gartenweg auch mit einem PKW überfahren werden, ohne dass der Gartenweg davon Schaden nimmt.

FT Tipp: Um sicher zu gehen sollten Sie Ihr örtliches Bauamt zu Rate ziehen. Diese können Ihnen die Mindestgrabtiefe für Ihr Gebiet nennen.

Sie sollten nach dem Ausheben der Erde einen setzungsfreien Untergrund erreichen. Um das zu erhalten, müssen Sie die Erde mit einem Rüttelstampfer verdichten. Dadurch erreichen Sie eine höhere Stabilität der verlegten Fläche und vermeiden, dass einige Pflastersteine sich im Nachhinein verschieben, was zu unschönen größeren Fugen führen kann.

Anhand des Aushubs der Erde und der Abmessung des eigentlichen Gartenweges, können Sie nun die benötigte Menge an Pflastersteinen und Schotter berechnen. Achten Sie bitte auch auf den Platzbedarf bei Anlieferung der Ware (Pflastersteine auf Paletten oder Schotter/Kies im Big Bag oder lose Schüttung), damit die gelagerte Ware Ihnen bei der Arbeit nicht unnötig im Weg rumsteht. Die Ware sollte aber nicht zu weit weg von der eigentlichen Wikungsstätte stehen, da Sie sonst unnötige Wege mit der Schubkarre absolvieren müssen, was sehr schweißtreibend sein kann.

Schritt 3 – Wegbegrenzung setzen

Um den Weg rechts und links zu begrenzen werden Randsteine verwendet. Neben der optischen Abgrenzung sorgen sie auch für aureichend Stabilität, da der Schotter und die Belastung, die von oben einwirkt, seitliche Druckkräfte aufbringen. Diese Kräfte würde den Schotter nach außen verdrengen und die verlegten Pflastersteine würden sich verschieben. Die Randsteine halten den Schotter und die Pflastersteine somit an Ort und Stelle.

Damit sich die Pflastersteine nicht verschieben, sollten diese in ein Betonfundament fixiert werden. Die Betonschicht sollte mindestens 10-20 cm Höhe haben und auf eine wasserdurchlässige Schotterschicht enden. Anschließend wird jeder Randstein einzeln in das Streifenfundament gesetzt. Mit einem Gummihammer richten Sie den Randstein von der Höhe aus, bis er eine einheitliche Höhe mit der vorher gesetzten Schnur aufweist. Jetzt füllen Sie den Beton zu sogenannten Rückenschürzen. Diese müssen den Randstein bis zu einem Drittel in Beton fixieren.

FT Tipp: Der Beton muss nun vollständig aushärten, bevor wir mit dem nächten Schritt weitermachen können! Sonst kann sich der Randstein verschieben.

Schritt 4 – Tragschicht einbringen

 

Ist der Beton ausgehärtet? Gut, dann können wir weitermachen. Nun kümmern wir uns erst einmal um die Tragschicht. Diese ist wichtig, damit das Regenwasser durch diese Schotterschicht abfließen kann und sich nicht unter den Pflastersteinen staut. In der Regel wird für die Tragschicht ein Kies mit einer Körnung bis 45 mm verwendet (Schotter bis 32 mm, Lava bis 45 mm). Je nach Aushubhöhe wird der Schotter 10-30 cm aufgeschüttet und mit einem Rechen verteilt, um anschließend mit einer Rüttelplatte zu verdichten.

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FT Tipp: Achten Sie hier bereits auf ein notwendiges Gefälle von 2 % vom Bauwerk weg!

Auf die verdichtete Schotterschicht kommt nun eine Fläche von maximal 5 cm Basaltsplitt. Damit die Oberfläche bündig mit dem höchsten Punkt ist empfiehlt es sich, den Splitt mit einer Latte abzuziehen. Für die späteren Pflastersteine ist es entscheidend wichtig, dass der Splitt exakt abgezogen ist.

FT Tipp: Nutzen Sie ein Schalbrett von 16-18 cm und sägen Sie die Seiten auf den Innenabstand der Randsteine aus. So lässt sich der Basaltsplitt exakt abziehen.

Bei der Höhenberechnung ist noch darauf zu achten, dass Sie die Höhe des Oberbelags minus 1 cm rechen, da das Pflaster mit der Rüttelplatte 1 cm abgerüttelt wird. Das fertiggestellte Pflasterbett sollte nun nicht mehr betreten werden um Fehlstellen zu vermeiden. Machen wir also direkt mit Schritt 5 weiter.

Schritt 5 – Verlegung der Pflastersteine

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Jetzt geht es an die Verlegung der Pflastersteine. Wichtig ist weiterhin, dass das Pflasterbett nicht betreten wird. Arbeiten Sie also weiterhin von außerhalb. Bei der Verlegung der Pflastersteine sollten Sie weiterhin wichtiges Werkzeug wie Wasserwaage und Gummihammer griffbereit haben. Auf die Fläche betrachtet lassen sich minimale Abweichungen mit bloßem Auge nicht erkennen.

Setzen Sie nun Ihren ersten Pflasterstein und achten Sie beim zweiten Stein auf eine Fugenbreite von 3-5 mm. Klopfen Sie den Stein leicht an, damit er optimal sitzt. Legen Sie nun Stein für Stein.

FT Tipp: Sollten einige Steine nicht passen, können Sie kostengünstig einen Steinknacker verwenden!

Es wird nicht funktionieren, dass alle Steine direkt passen. Sie müssen also den Stein in die gewünschte Form bringen. Mit einem Steinknacker können die Pflastersteine problemlos getrennt werden. Für Diagonalschnitte empfiehlt sich allerdings eher ein Nassschneidetisch mit einer Diamant-Trennscheibe. Durch eine gute Planung der Fläche, das Steinrastermaß und das Verlegemuster zeigt einem an, wie die Steine geschnitten werden müssen. So kann der Aufwand verringert und schnell erledigt werden.

Zum Schneiden sollten Sie auf dem Stein die gewünschte Schnittfläche mit einem Maurerbleistift anzeichnen. Legen Sie dann den Stein in den Steinknacker oder in den Nassschneidetisch und schneiden (bzw. knacken) den Stein an der gewünschten Stelle.

Sind alle Steine verlegt, kommen wir in Schritt 6 zum Verfugen der Pflastersteine.

Schritt 6 – Verfugen der Pflastersteine

Das Verfugen wird gemacht um spätere Schäden an der Fläche vorzubeugen. Für die Verfugung gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Verfugen mit Fugensand
  2. Verfugen mit aushärtendem Fugenfüller

Beim Verfugen durch loses Fugmaterial wie Fugensand oder Splitt wird das Material mehrfach auf den gepflasterten Weg verteilt und mit einem Besen eingefegt. Bei Basaltsplitten ist darauf zu achten, dass dieses Material eine höhere Sickerfähigkeit verursacht und eher bei größeren Pflastersteine Verwendung findet. Runde Körnungen, wie beispielsweise bei Sanden, können sich im Laufe der Zeit durch den Regen rauswaschen. Daher muss diese Arbeit in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

Ein Auswaschen des Fugmaterials wird bei aushärtenden Fugenmaterial gänzlich vermieden. Zusätzlich wird das Unkrautwachstum deutlich verringert. Das klingt alles deutlich besser als bei losem Fugmaterial, allerdings muss vor der Verwendung darauf geachtet werden, dass die Eigenschaften der Fugmaße zu den jeweiligen Steineigenschaften passen.

FT Tipp: Prüfen Sie vor dem Kauf des Fugmaterials, ob dieses für Ihre Steinsorte geeignet ist. In den Datenblättern stehen diese wichtigen Informationen (Bsp. Fugbreite, Fugtiefe usw.)

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Zum Abschluss der Arbeiten sollten Sie die verlegten Pflastersteine mit einer Rüttelplatte erneut abrütteln. Um Schäden an den Steinen zu vermeiden, nutzen Sie zusätzlich eine Gummimatte, die unter die Rüttelplatte montiert wird.

Mit diesen wenigen Schritten erreichen Sie bereits ihr Ziel: Ihren Gartenweg!

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Ihr eigener Gartenweg in nur 6 Schritten!

Gebäude Thermografie – finden Sie die Schwachstellen und sparen Sie Heizkosten!!

thermografie

Wärmebilder können helfen ihre Heizkosten zu senken. Wir zeigen Ihnen wie Sie vorgehen müssen und welche Schritte Sie unternehmen können um jeden Monat bares Geld zu sparen!

Durch die Thermographie können Sie anhand von unterschiedlichen Farben sehr schnell erkennen, wo die Schwachstellen an ihrem Haus sind und wertvolle Energie einfach verloren geht. Mit diesem Hilfsmittel lässt sich mit wenigen Arbeitsschritten erkennen, ob energetische Sicherungsmaßnahmen notwendig sind.

Aktuell weißt die Verbraucherzentrale NRW darauf hin, dass Hauseigentümer, die ihren Heizenergieverbrauch senken möchten, besonders erfolgreich durch das Fotografieren mit einer Wärmebildkamera sind, da hier sehr schnell viel verbessert und eingespart werden kann. Durch die Thermographie kann anhand mehrerer angefertigter Fotos die besonders ausschlaggebenden Schwachstellen am Haus ausgemacht werden, um anschließend mit Sanierungsmaßnahmen darauf zu reagieren.

Gerade jetzt ist der Zeitpunkt günstig für die Thermographie

Besonders jetzt in der sogenannten Heizperiode ist der Zeitraum ideal für eine Aufnahme mit der Wärmebildkamera, da die Außentemperatur möglichst unter 5 Grad Celsius liegen sollte. Perfekte Aufnahmen um die Schwachstellen deutlich hervorzuheben sollten in den frühen Morgenstunden oder spät am Abend erfolgen.

Durch die Infrarot-Technologie kann die Thermographie die Oberflächentemperatur vom Haus in einem Bild farblich darstellen. Ist das Haus nun nicht ausreichend gedämmt wird das Ergebnis im Bild hellgelb bis rot strahlen. An diesen Stellen besteht eine besonders hohe Wärmeabstrahlung durch eventuelle Wärmebrücken. Kühle Bereiche des Hauses, wo wenig bis keine Wärme entweicht, werden blau bis violett dargestellt. Hier existiert eine gute Isolation und es besteht kein Handlungsbedarf.

Wodurch entstehen Schwachstellen?

Meist liegt die Ursache in der mangelnden Verarbeitung beim (Ein)Bau (Bsp.: nicht isolierte Heizkörper oder nicht ausreichend gedämmte Rollladenkästen) oder aufgrund der Tatsache, dass das Haus ein gewisses Alter erreicht hat. Damals wurde noch anders gedämmt und entsprach den damaligen Standards. Durch die permanente Weiterentwicklung im Bereich der Wärmedämmung und dank der Energie-Einspar-Verordnung (EnEv) werden diese Standards regelmäßig erneuert. Für einen Neubau gilt mittlerweile die aktuelle EnEv 2016, die seit dem 1. Januar 2016 in Kraft getreten ist.

Schwachstellen können aber auch im Neubau existieren

Das Haus braucht allerdings nicht unbedingt das gewisse Alter um Schwachstellen aufzuweisen. Es reicht vollkommen aus wenn die angebrachte Dämmung feucht wurde oder Undichtigkeiten an Türen oder Fenster entstanden sind, die man so selber kaum wahrnimmt. Hier hilft die Thermographie diese Schwachstellen festzustellen. Nur so kann reagiert werden um die Heizkosten noch weiter senken zu können. Zögern Sie nicht und lassen Sie ihr Gebäude kostengünstig überprüfen.

Grenze des Möglichen

Wie vieles im Leben hat auch die Thermographie irgendwann ihre Grenze erreicht. Mit ihr lassen sich die Wärmeverluste der Gebäudehülle zwar gut erkennen, doch alle Bauteile eines Hauses lassen sich nicht hundertprozentig oder leider gar nicht darstellen. So verfälschen verschiedene Materialien wie Glas oder Metall das Bild der Thermographie, da die Wärmestrahlen aus der direkten Umgebung reflektiert werden. Ein genauso großes Problem der Darstellung sind bereits erwähnte Undichtigkeiten vor allem bei hinterlüfteten Fassaden.

Wie läuft die Thermographie ab?

Um ein realistisches Ergebnis zu erzielen, sollte das Gebäude gleichmäßig beheizt werden und alle Außentüren und Fenster geschlossen sein. Ebenso sollten die Rollläden hochgefahren sein und die Differenz zwischen der Temparatur im Haus und außen sollte mindestens 10 bis 15 Grad Celsius betragen. Unmöglich sind realistische Fotos bei Nebel oder starkem Regen sowie Schneefall.

Thermografie in Eigenregie? Lieber nicht!

Der Verband Wohneigentum NRW rät Hauseigentümer zur Thermographie. Überprüfungen des Eigentums durch eine Wärmebildkamera sollte allerdings nur durch ausreichend qualifiziertes Personal durchgeführt werden. Engagieren Sie für Thermographie-Aufnahmen einen Energiefachberater und greifen Sie nicht zu billigen Sonderangeboten einzelner „Fachfirmen“.

Wichtig bei der Thermographie ist nicht nur die Aufnahme, sondern vielmehr die Auswertung der gesamten Gebäudehülle. Dies kann nur ein ausreichend qualifizierter Energiefachberater, da nur er das nötige Know-How besitzt um auch die Verbesserungen qualifiziert empfehlen zu können.

Nur so können wirklich Heizkosten gespart werden ohne wertvolles Geld zu verbrennen.

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Im Hause Fassbender Tenten ist die Gebäude Thermografie eines der Hauptarbeitsgebiete von Dieter Vosen.  Er ist ausgebildet nach der EN DIN 473 und ist damit befähigt thermografische Prüfungen durchzuführen,  Prüfergebnisse zu protokollieren und auf der Grundlage schriftlicher Bewertungskriterien zu bewerten und über die Ergebnisse zu berichten. Er betreut seit einigen Jahren die Region Köln, Bonn und die Eifel.

Mehr Infos zu den ausführbaren Tätigkeiten finden Sie hier

 

Gebäude Thermografie – finden Sie die Schwachstellen und sparen Sie Heizkosten!!